Nutzen Sie die Kraft der Gedanken für mehr Ruhe und Entspannung.

17.Feb.2021

Schon wieder: das Team ist seit Tagen unterbesetzt. Dadurch ist in den letzten Tagen viel Arbeit liegengeblieben. Heute noch ein Computerausfall und die Kunden nörgeln rum. Zu Hause ein krankes Kind und Termine, die es zu erledigen gilt. Da heißt es, einen klaren Kopf behalten. Schaffen Sie das?

Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung

Oft meinen wir, gerade in solchen Situationen keine Zeit für Erholung und Entspannung zu haben. In dem Moment gewinnt der Sympathikus die Oberhand über uns. Er aktiviert über das unwillkürliche Nervensystem eine Leistungssteigerung. Das führt dazu, dass unser Körper vermehrt Stresshormone ausschüttet. Diese sorgen dafür, dass wir auf eine Flucht oder Kampfsituation vorbereitet sind. Alle Funktionen, die dafür nicht benötigt werden, werden heruntergefahren, z. B. die Verdauung. Hingegen steigen die Aufmerksamkeit und Konzentration, die Muskeln werden angespannt, der Blutdruck und Herzschlag steigt, Energiereserven werden mobilisiert.

Eine gewisse Zeit kann unser Körper mit Belastungssituationen gut umgehen. Spätestens nach 120 Minuten konzentrierter Leistung sollte jedoch eine Pause erfolgen. Durch den Wechsel von Belastung und Regeneration bleibt der Körper leistungsfähig.

„Die Kunst des Ausruhens ist Teil der Kunst des Arbeitens.“ John Steinbeck

FÜNF Entspannungs-Tipps für Zwischendurch

1. Tipp: Kaltes Wasser

Wasser ist die Kraft des Lebens. Eine kleine Erfrischung zwischendurch tut dem Körper gut. Dazu eine Minute kaltes Wasser über den Puls laufen lassen. Die Durchblutung wird angeregt und ein angenehmes Gefühl von Wärme im Körper und geistiger Frische entsteht.

2. Tipp: 5 Minuten Ruhe genießen

Ziehen Sie sich einmal 5 Minuten aus dem Trubel zurück und genießen bewusst die Ruhe. Vielleicht richten Sie sich als Team eine kleine Entspannungsoase bei der Arbeit ein. Denn kurze Auszeiten über den Tag verteilt sorgen dafür, dass der Körper insgesamt leistungsfähiger bleibt bzw. wird.

3. Tipp: Klopftechnik EFT

EFT steht für „Emotional Freedom Techniques“. Mit Hilfe dieser besonderen Klopftechnik (Akupressur) lassen sich Stress und Anspannung lösen.

Es gibt mehrere Punkte im Körper, die bei dieser Technik abgeklopft werden können. Der Hauptpunkt, der zu einer schnellen Entspannung führt, ist der Punkt am oberen Teil des Brustbeins. Dahinter sitzt die Thymusdrüse. Der Thymus gilt als Bindeglied zwischen Geist und Körper. Kommt es zu starkem körperlichen und geistigen Stress, schlägt er sich an diesem Organ zuerst nieder. Aktivieren Sie die Thymusdrüse kommt die Lebensenergie zurück. Klopfen Sie mit den Fingerspitzen am oberen Teil des Brustbeins fünf- bis zehnmal. Sie werden rasch merken, wie sich positive Energie in Ihrem Körper ausbreitet.

4. Tipp: Bewusst Atmen

Es ist so einfach und funktioniert immer und überall!

In Stresssituationen atmen wir meistens schnell und flach. Dadurch wird der Körper schlechter mit Sauerstoff versorgt. Es kommt zu Muskelverspannungen und Funktionsstörungen wie Kopfschmerzen entstehen. Atmen wir hingegen langsam und tief, sind wir gelassen und entspannt. Um dem Körper auch bei Stress gut mit Sauerstoff zu versorgen, halten Sie kurz inne. Atmen Sie bewusst tief ein, halten den Atem kurz an und atmen lang und tief aus. Das Ganze wiederholen Sie drei- bis fünfmal. Der beruhigende Effekt ist sofort spürbar. Bewusstes Atmen wirkt zu 100% entspannend.

5. Tipp: Muskeln lockern

Wenn es der Atem allein nicht mehr schafft, die Muskeln zu lockern, kommen die Dehnübungen dazu. Dazu stellen Sie sich auf Ihre Zehenspitzen, strecken beide Arme gerade nach oben und versuchen mit den Händen nach etwas zu greifen, was an der Decke hängt. Atmen Sie dabei bewusst ein und aus. Führen Sie die Übung solange aus, wie es Ihnen guttut. Sie werden merken, dass Sie lockerer werden. Der Kopf wird frei und aufmerksamer.

 Was ist, wenn diese Tipps wenig entspannend sind?

Problematisch wird es, wenn der Körper permanent über Wochen und Monate unter Strom steht. Sei es durch Stress bei der Arbeit, Familie, Freizeit oder einer Reizüberflutung.

Es kommt zu einem pausenlosen Arbeiten des sympathischen Nervensystems, was sich in Form von geistiger und körperlicher Erschöpfung zeigt. Das ausgeschüttete Stresshormon Cortisol lässt jetzt die Nervenzellen absterben und das Immunsystem wird geschwächt. So geraten wir ins Hamsterrad. Der Körper wird immer weiter geschwächt. Unsere Leistung müssen wir nach wie vor erbringen. Das fällt immer schwerer und dauert länger. Uns bleibt noch weniger Zeit zum Entspannen. Nur, wo ist der Seitenausgang im Hamsterrad?

Nutzen Sie die Kraft der Gedanken für mehr Ruhe und Entspannung.

Mit Hilfe des Autogenen Trainings können Sie den Parasympathikus unterstützen. Er beeinflusst die Körperfunktionen, die zur Regeneration wichtig sind.

Für das Erlernen des Autogenen Trainings bedarf es ein wenig Zeit. Mit Hilfe von Suggestionen lernt der Köper sich zu entspannen. Die einzelnen Übungen bauen aufeinander auf. Am Ende des Erlernens sind Sie in der Lage, stressige oder schwierige Situationen gelassener zu meistern. Die Muskulatur ist entspannt und die Konzentrationsfähigkeit steigt. Gleichzeitig wird das Immunsystem gestärkt. Der Körper kommt wieder ins Gleichgewicht und ist leistungsfähig.

Gerne helfe ich Ihnen dabei, Ihr Hamsterrad zu verlassen.

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